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TOP SECRET: The one and only „Moulin Rouge Spectacle“

25. September 2015

licht_und_liebe
(No Arms and bodyguards please. Any kind of gambling is forbidden!
Please take along the dollar bill to the event).

Sie befinden sich irgendwo in den Jahren zwischen 1920 und 1930 in Paris. Nach der Verhängung des Verbots vom Ausschank alkoholischer Getränke hat sich eine nicht ganz legale Gruppe rund um das Cafe Cup und das Haus der Musik daran gemacht, wirtschaftlichen Nutzen aus diesem Gesetz zu ziehen; sie umgehen es einfach! Die möglichen Profite vom Ausschank des „braunen Goldes“, vornehmlich Whiskey und Champagner, sind exorbitant.

Die Nachfrage wächst von Tag zu Tag. Razzien stehen an der Tagesordnung, doch sie sind ebenso wirkungslos wie kurzfristige Festnahmen. Lokale rund um das Moulin Rouge mit verbotenem Ausschank von Alkohol – natürlich mit Hinterzimmern zum ebenfalls verbotenen Glücksspiel – werden ebenso schnell diskret eröffnet, wie sie mit lauten Razzien wieder geschlossen werden. Wo heute noch eine Spielhölle war, steht morgen wieder ein normales Restaurant. Schöne Frauen und coole Männer, Bodyguards und eine hinreißende Musik bestimmen die Zeit.

Kommen Sie am 2. Oktober ab 19:00 Uhr in die verruchte Welt des Glückspiels, des berühmten Charleston und des Lindy-Hop, lassen Sie sich vom Barbier gegen bare Dollar den Bart stutzen, tanzen und amüsieren Sie sich zur Live-Musik vom Jazz-Syndicat. Spielen Sie und genießen Sie das Risiko.

Die nicht ganz legale Truppe:
www.swinggateswing.de (Lindy Hop in BIelefeld, Lindy Hop in Detmold)
BarberShop Germany
Miss Rhapsody
Der Grundt. Dennis Grundt.
café cup
Haus der Musik

Hier geht`s direkt zur Facebook-Veranstaltung mit weiteren Details und aktuellen Informationen

Kategorie Alle, Konzerte | 0 Kommentare »

Jetzt kostenlos anmelden: SONOR Cajon Workshop mit Ruven Ruppik

1. September 2015

Das Haus der Musik, musikalienhandel.de lädt ein zum Cajon Workshop mit Ruven Ruppik. „Die Holzkiste hat so viel wunderbares Potenzial, das nur darauf wartet abgerufen zu werden und mit der richtigen Technik ist das gar nicht so schwer“, so der Workshopdozent Ruven Ruppik. Was man aus so einer „Holzkiste“ alles herausholen kann, können Sie persönlich bei uns in einem Workshop am 17. September 2015, ab 19.00 Uhr in Detmold erleben. Der Kurs dauert ca. 2 Stunden mit einer kleinen Pause zwischendurch. Vorab ein kleiner Vorgeschmack per Video:

Seinen Ursprung in der peruanischen Sklavenmusik, hat sich das Cajon zu einem der vielseitigsten Percussioninstrumente unserer Zeit entwickelt. Es gibt heute kaum einen Musikstil, der sich noch nicht dieses Instrumentes bedient hat.

Kurzinfo zum Dozenten:
Ruven Ruppik wurde am 13.03.1986 in Rheda-Wiedenbrück (Deutschland) geboren und spielt seit seiner Kindheit Klavier und Schlagzeug, wobei sich sehr schnell zeigte, dass seine Leidenschaft im Bereich Drums/Percussion liegt. 2004 gewann er den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie „Klassisches Schlagwerk Solo“. Er erreichte die Höchstpunktzahl auf Bundesebene und Sonderpreise der Irino-Foundation für Zeitgenössische Musik und der „Deutschen Stiftung Musikleben“. Es folgen Solo-Tourneen in Deutschland, der Schweiz, Japan, Frankreich etc.
Neben dem Studium des klassischen Schlagwerks an der „Hochschule für Musik“ in Detmold, wo er sich vor allem auf Zeitgenössische Musik spezialisierte, lernte er bulgarische und andere Musik aus dem Balkan kennen und lieben und fing an sich zusätzlich zur Klassischen und Zeitgenössischen Musik intensiv mit traditioneller Musik verschiedener Balkanländer zu beschäftigen und in „Weltmusikerensembles“ in ganz Europa, China und dem Oman zu spielen. 2010 begann er schließlich ein Studium in Worldpercussion am „World Music Department of Codarts“ in Rotterdam.
2011 veröffentlichte er gemeinsam mit Holger Denckmann sein Cajon Lehrbuch „die groovebox“, erschienen beim Coda Musik Verlag. Neben der konzeptionellen und musikalischen Gestaltung des Buches wirkte er bei zahlreichen Einspielungen als Studiomusiker mit.

Seit 2013 ist er Dozent der Groovebox Cajon-Workshopreihe in Zusammenarbeit mit SONOR.
Neben seinem Studium und seiner Workshoptätigkeit spielt Ruven Ruppik Konzerte mit verschiedenen Formationen und Musikstilen.

Der Workshop richtet sich an alle Rhythmusbegeisterten mit etwas Vorkenntnissen auf diesem Instrument. Ein Cajon wird den Teilnehmern vom Haus der Musik, musikalienhandel.de während des Workshops zur Verfügung gestellt, wenn das eigene nicht mitgebracht werden kann.

Anmeldungen für die kostenlosen Teilnehmerplätze unter instrumente@musikalienhandel.de oder per freecall rund um die Uhr unter 0800-00-68745.

Bildschirmfoto 2015-09-01 um 15.45.35

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SOUND END ART: instrumentaler Schmuck, nur bei musikalienhandel.de

21. August 2015

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Musikinstrumente, die nicht mehr gespielt werden, verschwinden in der Regel auf „Nimmerwiederhören“ in Schränken und auf Dachböden. Vor diesem traurigen Los bewahrt sie nun ein Instrumentalkünstler der etwas anderen Art, Bernhard Meier-Limberg. Er haucht verschiedensten Teilen Posaunen, Geigen und so weiter neues Leben ein, indem er sie zu Schmuckstücken wie Broschen oder Halsketten umarbeitet.

Die variantenreichen Formen von Instrumententeilen, besonders der Teile von Blasinstrumenten, regt ungeahnte Phantasien des Künstlers an. Herausgelöst aus dem Zusammenhang, erstrahlen die Stücke als Unikate in neuem Licht und entfalten auf diese Weise eine erstaunliche stille Schönheit.

Im Instrumentenschmuck SOUND END ART werden Quer- und Piccoloflöten, Gitarren und Violinen oder auch Klarinetten wiederbelebt. Dabei finden sowohl Elemente aus Metall wie auch solche aus Holz Verwendung. Vielleicht entdecken Sie also Klappen,Verzierungen, Mundplatten oder -stücke, Korpusteile, Böckchen, Kopfschrauben, Schutzbleche, Wirbel oder Achsen wieder. Auch die Patina und die Gebrauchsspuren der Instrumente kommen bei dieser  neuen Verwendung gezielt zur Geltung.

Bei den Schmuckstücken handelt es sich stets um Unikate, die ihre Strahlkraft auch weiteren Komponenten zu verdanken haben: Zucht-, Muschelkern- und Süßwasserperlen, Zirkoniadiamanten oder Halbedelsteine. Sie unterstreichen mit ihrer intensiven Farbgebung die Einzigartigkeit von Bernhard Meier-Limbergs Instrumentenschmuck. Zu bestaunen ist diese Kunst exklusiv bei musikalienhandel.de.

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Neue Meisterkonzertreihe: ein Konzert geschenkt!

21. August 2015

Bildschirmfoto 2015-09-10 um 10.33.39

Ab Oktober werden in der traditionsreichen Meisterkonzertreihe der Detmolder Musikhochschule wieder Künstlerinnen und Künstler von Weltrang auftreten.

Seien Sie dabei, wenn der international renommierte Stuttgarter Kammerchor auftritt, wenn sich der junge Tenor Daniel Behle, der schon in Sälen wie der Londoner Wigmore Hall gesungen hat, ein Stelldichein gibt oder wenn Nicolas Altstaedt, selbst ehemals Student unserer Detmolder Musikhochschule, mit seinem Cello konzertiert. Und freuen Sie sich auf zahlreiche weitere exzellente Musiker!

In der musikalischen Fachwelt genießt diese Meisterkonzertreihe einen ausgezeichneten Ruf und wir freuen uns sehr, den Ticket- und Aboverkauf zu begleiten. Die insgesamt sechs Konzerte finden allesamt dienstags statt und beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Ort der hochkarätigen Auftritte ist das Konzerthaus in Detmold, das für seine hervorragende Akustik berühmt ist.

Sichern Sie sich schon jetzt Ihre Karten! Vor Beginn der Saison sind Ihnen nicht nur die besseren Plätze sicher, sondern Sie sparen dabei auch noch, denn Abonnenten erhalten den Eintritt für ein Meisterkonzert geschenkt!

Ihre Vorteile im Überblick:

– Sie sichern sich früh einen Sitzplatz Ihrer Wahl.
– Sie besuchen ein Konzert gratis, denn im Abo sparen Sie gegenüber dem Einzelverkauf insgesamt über 20 %.
– Sie umgehen Warteschlangen und können nicht an der Abendkasse leer ausgehen.

Kostenlos sind wir telefonisch rund um die Uhr unter 0800-00-68745 erreichbar und geben Ihnen gern Auskunft über die besten noch freien Plätze. Unter karten@musikalienhandel.de erreichen Sie uns in Ticketangelegenheiten natürlich auch per Mail.

Kategorie Alle, Konzerte | 0 Kommentare »

Das Werkgespräch

20. August 2015

wortwolke.jpgUnter der Überschrift „Werkgespräch – hier wird über Noten diskutiert“ finden Sie auf der Website unsere Linkliste. Sie ist ein Angebot an alle Musiker, nicht nur Notenhefte auf unserer Homepage zu kaufen, sondern sich auch über die Werkgespräche unterhalb der Notenartikel einzubringen. Warum? Täglich bekommen wir Anfragen zu Noten und anderen Produkten, die die Kollegen aus der Notenabteilung – bisweilen nach akribischer Recherche – beantworten. Aus dieser Ausgangssituation ist bei Musikalienhandel.de die Idee des Werkgesprächs entstanden. In diesem Feld zeigen wir Ihnen, über welche der 450000 Notenartikel auf der Website geredet wird.

besetzungen.jpgMit unserer Linkliste, die auf der rechten Seite unserer Homepage blau unterlegt ins Auge springt, können Sie nun auf einen Blick sehen, wo Werkgespräche stattfinden, genannt nach Besetzungen – manche klein, andere größer, fetter und stärker – täglich neu. Die Linkliste ist ganz einfach zu nutzen: Jeder Begriff ist ein Link. Klicken Sie darauf, gelangen Sie direkt zu einem Werkgespräch in der entsprechenden Besetzung oder zu einer Liste, wenn mehrere Werkgespräche in dieser Besetzung vorhanden sind.

Die Linkliste bei Musikalienhandel.de ist automatisch generiert. Dahinter steckt ein kleines Programm, das die Werkgespräche in unserem Angebot statistisch auswertet. Je häufiger eine Besetzung vorkommt oder je mehr Werkgespräche zu einer Besetzung gehören, desto größer und fetter erscheint Ihnen der Link zu dieser Besetzung.

Hinter den Begriffen stecken bei Musikalienhandel.de keine vorgefertigte Rezensionen, sondern Anmerkungen anderer Musiker, oftmals Experten: Das Werkgespräch ist ein offenes Forum für Musikinteressierte, in dem zwang- und kostenlos geschrieben werden kann. So leistet die Diskussion unterhalb des Notenartikels oftmals einen Beitrag, der Ihnen bei der Kaufentscheidung inhaltlich behilflich sein kann, statt nur das Meistgelesene aufzulisten.

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Kultverdächtig: Klassische Musik – 19 Konzerte – 6 Plätze

10. Juni 2015

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Am übernächsten Samstag, dem 20. Juni ab 17:30 Uhr, ist es wieder soweit:
In sechs verschiedenen Hinterhöfen in der Kernstadt von Detmold kommen Sie in den Genuss von insgesamt 19 Konzerten. Die schöne Idee „Musik im Hinterhof“ von Ahmet Pehlivan, dem Inhaber vom Cafe Cup in Detmold, soll versteckte Orte mit Musik erkennbar und hörbar werden lassen. Ein Abend für Musik-Genießer und Entdecker.

Wer macht „Musik im Hinterhof“?
Detmold, die Kultur- und Musikstadt im Teutoburger Wald, ist Heimatort von begabten Musikern, Musikstudenten & Künstlern. An diesem Abend erklingt klassische Musik, live, unverstärkt und zum Anfassen nah. Schon auf den Geschmack gekommen? Hier ein paar Eindrücke von der Veranstaltung aus dem Jahr 2013. Film ab!

An diesen Orten können Sie dieses Jahr genießen:

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Den gesamten Programmablauf mit Angabe der Spielstätten und aktuelle Informationen finden Sie auch online unter: www.facebook.com/MusikImHinterhof

Das Team von musikalienhandel.de meint: Kultverdächtig!
Also unbedingt weistersagen.

Ein Dank gilt allen Unterstützern und Sponsoren. Idee, Konzeption & Realisation: Ahmet Pehlivan, Cafe Cup:
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Kino im Hinterhof 2015

8. Juni 2015

Bildschirmfoto 2015-06-08 um 13.19.57
Wie jedes Jahr hält unsere ISG-Krumme-Straße hier in Detmold einen cineastischen Leckerbissen für Sie bereit: Am Samstag, 13.06.2015 um 19:00 Uhr wird die Leinwand ausgerollt und der Projektor angeworfen. Beim diesjährigen „Kino im Hinterhof“ zeigen wir den prämierten Film Grand Budapest Hotel. Insgesamt 80 Plätze, meist sehr begehrt, können wir am versteckten Ort des Geschehens bieten. Karten im Vorverkauf gibt es bei:

– Die Brille
– Handarbeiten Müller
– Kafka & Co.

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Music TO GO: Hol Dir Dein Sommer-Schnäppchen 2015!

28. Mai 2015

music_to_go

Satte Rabatte, eminente Prozente – einfach so:

Schnell vorbeikommen und die schönsten Schätze sichern… Instrumente, Noten und Zubehör mit bis zu 60% Inventurrabatt! Denn am 01.07. beginnt unser Geschäftsjahr 2015/16, die Neuheiten der Internationalen Musikmesse werden angeliefert und brauchen Platz.

Was für Sie „TO GO“ nicht tragbar ist, liefern wir versandkostenfrei an Ihre Wunschadresse! Natürlich ist das noch nicht alles, Sie kennen uns ja: Auch unsere Instrumenten-Schnäppchen sind ein sicherer Kauf für Sie – 14 Tage Rückgaberecht (Geld zurück), 2 Jahre Garantie und 1 Jahr kostenfreier Instrumentenservice unserer hauseigenen Werkstatt!

Vorführ- und Gebrauchtinstrumente, attraktive Einzelstücke sowie Sonder- und Restposten warten auf Ihr TO(N) GO! Telefonische Informationen zu Schnäppchen-Instrumenten sind zwar möglich, aber am besten kommen Sie gleich heute bei uns vorbei – neue Öffnungszeiten von Montag bis Freitag 9.30 bis 14.00 / 15.00 bis 18.00 Uhr, Samstags 9.30 bis 15.00 Uhr.

Instrumententests sind auch ausserhalb dieser Zeiten möglich – bitte anrufen.

Herzlich willkommen im HAUS DER MUSIK Detmold – nutzen Sie unsere hohen „Inventurrabatte mit Pauken und Trompeten“!

Schnäppchen-Hotline rund um die Uhr unter 0800-00-68745

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Skandal: Tausende Kutscher und Berufsmusiker als Opfer der Technik arbeitslos!

17. Mai 2015

Unsere Zukunftsmusik: flexible Öffnungszeiten
Entstehungsgeschichte der neuen Öffnungszeiten im Haus der Musik

Im Jahre 1838, als die erste deutsche Eisenbahnstrecke von Nürnberg nach Fürth gerade erst seit drei Jahren in Betrieb war, ahnte Preußens Kronprinz Friedrich Wilhelm bereits: „Diesen Karren, der durch die Welt rollt, hält kein Menschenarm mehr auf.“ Die Erfindung der Eisenbahn löste im 19. Jahrhundert eine Revolution aus. Innerhalb weniger Jahrzehnte führten die Möglichkeiten der Bahntechnik zu einer noch nie da gewesenen Dynamisierung der wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Entwicklung.

paradimenwechsel
Nicht nur Zugreisende fürchteten um ihr Leben. (Stich von J. A. Klein)

Metallenes Teufelswerk
Die Menschen hatten damals Angst. Vor allem die Kutscher fürchteten um Ihre Arbeit und Ärzte meinten sogar, Zugfahrer müssten durch die hohe Reisegeschwindigkeit krank werden und die vorbeifahrenden Züge könnten die Kühe schädigen. Die Erfindung der Eisenbahn markierte einen Paradigmenwechsel für die Wirtschaft. Wie müssen sich die Kutscher in der damaligen Zeit gefühlt haben? Haben sie den Wandel vorausgesehen, vielleicht sogar ganz neue Geschäftsfelder und Möglichkeiten gesehen, ihre Kutschen verkauft und bei den neu entstandenen Eisenbahngesellschaften angeheuert?

Springen wir ca. 100 Jahre weiter und schauen wir auf eine andere Berufsgruppe, die unserer Branche sogar etwas näher ist.

Skandal: 40.000 Berufsmusiker als Opfer der Technik arbeitslos!
Als im Jahre 1927 in den USA der Film „The Jazz Singer“ gezeigt wurde, bei dem das Filmbild zusammen mit einem Grammophon lief, war das der Beginn einer ganz neuen Ära. Der Tonfilm war geboren.

paradigmenwechsel

Ein Flugblatt von 1929 verdeutlicht den Aufstand der damaligen Berufsmusiker, die sich vehement gegen den Tonfilm, den Rundfunk und das Grammophon zu wehren versuchten.
Ich finde es sehr schade, dass wir in Cafes und Restaurants keine Musik mehr vom „lebenden Orchester“ hören, aber im Nachhinein wissen wir alle, dass die damaligen Musiker schlichtweg chancenlos waren gegen den technischen Wandel der Zeit. Ein Festhalten am Dagewesenen, fehlende Flexibilität und wahrscheinlich auch fehlender Mut zur Veränderung haben diese spezielle Berufsgruppe sicherlich den Arbeitsplatz gekostet.

Verändertes Kaufverhalten
Vor ein paar Wochen sitze ich nun im Cafe, schlage die Tageszeitung auf und lese auf der Titelseite: Sonntagsöffnung im Einzelhandel. Im Internet kann man auch sonntags einkaufen … Eine Sonntagsöffnung kann den Einzelhandel zukunftsfähig machen und auf diese Weise den mächtigen Onlinekonkurrenten Paroli bieten. Karin Genrich, Präsidentin des Einzelhandelsverbands Berlin-Brandenburg, fordert sogar die komplette Abschaffung der Ladenschlussregelung, um der maximalen Verfügbarkeit des Internets etwas entgegenhalten zu können. „Wir erleben eine neue Zeit.“ Das Internet bringt der Einzelhandelsbranche eine der gewaltigsten Umwälzungen, die sie je gesehen hat.

Fällt Ihnen etwas auf? Was haben die Kutscher aus dem Jahr 1838, die Stummfilmmusiker von 1929 und der Einzelhandel im Jahr 2015 gemeinsam?

Den Zug nicht verpassen
Wir haben es bei allen drei beschriebenen Fällen mit einem unumkehrbaren Wandel zu tun, der in unserem aktuellen Fall auch für den Handel bereits im vollen Gange ist und in einer noch nie da gewesenen Geschwindigkeit das Kaufverhalten der Konsumenten entscheidend verändern wird. Der stationäre Handel steht unter extremem Druck. Die Anzahl der Onlinehändler nimmt zu, auch durch neue technologische Entwicklungen wie Smartphones und Tablets. Meiner Ansicht nach ist es ein fundamentaler Fehler, mit alten Konzepten und im Hoffen auf eine wieder bessere Zeit dieser Entwicklung entgegenzusehen. Erweiterte Ladenöffnungszeiten oder verkaufsoffene Sonntage nach alter Rezeptur sind nicht mehr als Flickschusterei und spiegeln nur die Hilfs- und Aussichtslosigkeit des stationären Einzelhandels wieder.

Vom Verkäufer- zum Internetkäufermarkt
Als ich vor ca. 20 Jahren im Einzelhandel begann, liefen in den Ladengeschäften die klassischen, eindeutig strukturierten Kaufprozesse ab. Im damaligen „Verkäufermarkt“ war die direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch, also vom Verkäufer zum Kunden, in den meisten Fällen die einzige Informationsquelle. Heutzutage steht mehr und mehr das Internet im Zentrum des Verkaufsprozesses und auch des Verkaufserlebnisses.
Die neuen technischen Möglichkeiten des Internets, die mobilen Endgeräte in Verbindung mit Apps und die Vernetzung von beidem spielen eine zentrale Rolle. Um den jetzigen Zug nicht zu verpassen, müssen die Händler bestens gerüstet sein und neue Ideen und Möglichkeiten entwickeln, um die Kunden der Zukunft zu begeistern.

Was hat dies nun alles mit der Mittagspause von 14 bis 15 Uhr im Haus der Musik zu tun? Das erkläre ich sehr gern!

Bildschirmfoto 2015-04-30 um 16.31.40

Im Haus der Musik und bei Musikalienhandel.de konzentrieren wir uns seit geraumer Zeit auf eine Verbesserung der technischen Möglichkeiten, nicht aber auf eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten. Extrem schnelle Verfügbarkeit der Waren, bessere Anbindung an die Datenbanken unserer Lieferanten und virtuelle Produktlager sind hier ein paar Stichwörter der Zukunftsmusik.

Dank dieser Fokussierung können Notenkunden bei uns zum Beispiel auch vor Ort auf über 450.000 Artikel in kürzester Zeit zugreifen. Instrumente und Zubehörartikel werden demnächst extrem schnell verfügbar und in einer bisher ungekannten Auswahl (virtuelle Sortimentserweiterung) anspiel- und bestellbar sein. So können wir auf sehr kleiner Fläche einen größtmöglichen Nutzen für unsere Kunden bieten.

Unsere Fermate (für Nichtmusiker: Mittagspause) zwischen 14 und 15 Uhr bedeutet für uns keinen Rückschritt zu alten Zeiten des „Verkäufermarktes“, sondern Zukunftsmusik des neuen Internetmarktes. Wir können in dieser Zeit unser Team effektiver einsetzen, dadurch Kosten sparen und ganz im Gegenteil zum Modell „erweiterte Öffnungszeiten“ unsere Arbeitskraft dort einsetzen, wo es uns als sinnvoller erscheint. Dazu gehört auch unser weltweiter Versand von über das Internet bestellter Ware, den wir speziell in dieser Zeit nach vorn bringen.

Zukunftsmusik: flexibel
Es ist im Haus der Musik von nun an möglich, einen individuellen Beratungstermin außerhalb der Kernöffnungszeiten zu erhalten. Egal ob in den Abendstunden nach Ladenschluss oder früh am Morgen: Bevor unsere Türen geöffnet oder nachdem sie geschlossen werden, verbessern und intensivieren wir den direkten Kundenkontakt. Wir sind dann da, wenn unsere Kunden Zeit haben. Die Zukunft des Einzelhandels verstehen wir als sinnvolle Kombination der neuen technischen Möglichkeiten mit den Stärken des stationären Handels vor Ort. Damit sieht der reine Onlinehandel ganz schön alt aus!

Zurück zu den Kutschern von 1838. Natürlich wurden in den Folgejahren viele Kutscher arbeitslos, weil der Transport mit Pferdewagen auf Strecken, auf denen von nun an Eisenbahnen fuhren, kaum noch konkurrenzfähig war. Im Gegenzug entstanden im Verkehrssektor ganz neue Berufe wie Lokomotivführer, Heizer und Schaffner. Insofern bleiben die Veränderungen infolge der digitalen Revolution für uns sehr spannend und wir versuchen, uns ständig neu zu orientieren und aufzustellen.

Ich lade Sie herzlich ein, uns dabei zu begleiten. Wir freuen uns auf Sie und die Zukunft mit viel Musik.

Der „Cheffe“ alias
Wolfgang Meyer
Gründer und Geschäftsführer

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Neue flexible, übersichtliche und attraktive Website

7. Mai 2015

In Zeiten von stark ansteigenden Zahlen von mobilen Endgeräten, wie Tablets und Smartphones, ist eine statische Website nicht mehr zeitgemäß.
Wir haben nach einer Lösung gesucht, die interessant für alle Musiker ganz unabhängig von der Wahl des Endgeräts ist, aber dennoch die extrem vielfältigen Informationen, die die große Noten-, Instrumenten- und Zubehördatenbank anbietet, zur Verfügung stellt.

Durch die moderne Umstellung in ein responsive Webdesign, passt sich die Website nun flexibel an das jeweilige Endgerät an und bietet in allen Auflösungen übersichtlich angeordnete Informationen. Die technische Umsetzung erfolgte durch unseren langjährigen Partner, die Klickmeister GmbH aus Essen. Sämtliche Inhalte der Website www.musikalienhandel.de sind nun auch auf kleinen mobilen Endgeräten abrufbar.

Wie wirkt sich das neue responsive Webdesign auf www.musikalienhandel.de aus?

Darstellung der Homepage auf einem PC oder Notebook mit den üblichen Webbrowsern:

– In der Ansicht mit einem Webbrowser am PC werden oben in der orangen Leiste alle übergeordneten Menüpunkte dargestellt. Im rechten Bereich befindet sich der große übersichtliche Warenkorb. Die Haupt-Suchmaske befindet sich zentral im oberen Bereich der Website.

Bildschirmfoto 2015-04-27 um 12.13.19

Die Navigation mit dem Ipad, Tablets oder kleineren Notebooks:

– Je nach Bildschirmauflösung Ihres Wiedergabegerätes richtet sich die Anzeige der Website automatisch so ein, dass der Seiteninhalt in gut lesbarer Größe optimal dargestellt wird. Der Warenkorb befindet sich nun in einer kleineren Größe rechts oben auf der Website. Fotos und Grafiken werden je nach Auflösung reduziert und angepasst.

Bildschirmfoto 2015-04-27 um 12.14.49

Die Navigation mit dem Iphone und anderen Smartphones:

– Auf den Smartphones steht noch weniger Platz durch die geringere Bildschirmauflösung zur Verfügung. In diesem Modus wandelt sich die Menüleiste in eine einfach zu navigierende Kategoriespalte. Alle Menüpunkte sind darüber zu erreichen. Die Suchmaske und der Warenkorb sind zentral in einer Leiste dargestellt.

Bildschirmfoto 2015-04-27 um 12.16.06

Musikalienhandel.de wird auf allen internetfähigen Geräten ganz unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem, wie Apple, Microsoft oder Android in der optimalen Auflösung dargestellt.

Übrigens: Diese Weblog-Seite ist noch ganz im klassischen Stil programmiert und wird erst in den nächsten Wochen umgestellt. Das haben wir einfach noch nicht geschafft. Es grüßt der „Cheffe“;-)

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